UMACC Matchmaker Michael Sagon: Ich bin nicht der Veranstalter

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UMACC Matchmaker: Ich bin nicht der Veranstalter

Die erste Fightnight der MMA Organisation UMACC in Prenzlau ist Geschichte. Statt Glanz und Gloria folgte für alle Beteiligten böses Erwachen. Wie verschiedene Zeitungen am Sonntag berichteten, soll der Veranstalter die unterschiedlichen Unternehmen und auch die Kämpfer nach der Veranstaltung nicht bezahlt haben. Im Mittelpunkt der Kritik steht nun Michael Sagon, der allerdings die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen will. Wir konnten mit dem Matchmaker der UMACC ein Blitzinterview führen.

GFN: Hallo Michael, du stehst aktuell schwer unter Beschuss. Einige Zeitungen haben auch schon über das Event geschrieben, dass die ganzen beteiligten Unternehmen und auch Kämpfer nicht bezahlt wurden. Inwieweit kannst du hier für Entlastung sorgen?

Michael Sagon: Ich will erst einmal klarstellen, dass ich nicht Geschäftsführender Gesellschafter der UMACC bin, sondern lediglich der Matchmaker. Verantwortlich ist Christopher Holst, der alle Verträge abgeschlossen hat.

Und warum hat er die Kämpfer nicht bezahlt?

Ich glaube er hat mit den Einnahmen aus dem Ticketverkauf und dem Catering gerechnet und sich verkalkuliert. 

Es war doch sicherlich schon am vergangenen Montag abzusehen, dass die Ticketverkäufe nicht ausreichen würden. Warum habt ihr die Veranstaltung nicht abgesagt?

Ich habe ihn mehrfach darauf hingewiesen, die Veranstaltung zu verschieben. Er wollte so kurz vor dem Event aber nicht mehr absagen und dachte, dass alles gut gehen wird.

Viele Kämpfer hatten weite Anfahrten und Unternehmen, die in Vorkasse gegangen sind, sind auf ihren Kosten sitzen geblieben. Wie soll es jetzt weitergehen?

Das tut mir natürlich unendlich Leid für die Kämpfer. Christopher Holst versucht das ganze geradezustellen und will mit allen Beteiligten Kontakt aufnehmen. Ich kann da selbst nicht mehr zu sagen und möchte noch einmal klarstellen, dass ich lediglich der Matchmaker war und nicht der Veranstalter.

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