UFC kooperiert mit M-1 Global und eröffnet Tochtergesellschaft in Russland

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UFC kooperiert mit M-1 Global 

Foto: M-1 Global

Anscheinend will die UFC komplett und mit voller Kraft in den attraktiven russischen MMA Markt vordringen. Nun steht es fest: Zwischen M-1 Global und der UFC wurde eine Kooperation vereinbart. In diesem Jahr wird erstmals ein UFC Event im ehemaligen Reich der Zaren stattfinden, wenn am 15. September die weltgrößte MMA-Organisation ihre Zelte in Moskau aufschlägt.

Wie das russische Nachrichtenportal life.ru berichtete, will die UFC zusammen mit einem russisch-chinesischen Investitionsfond eine Tochtergesellschaft (oder ein Joint Venture – noch nicht ganz klar) gründen. Im Fokus soll die Entwicklung von MMA in Russland, sowie den weiteren GUS-Staaten stehen. Es wird erwartet, dass das Vorhaben unter der Marke UFC durchgeführt wird.

„Diese Partnerschaft wird ein großer Impuls für die Entwicklung des MMA in Russland und der GUS sein. Wir freuen uns über die Entwicklung des UFC Brands in einem der wichtigsten Märkte, in diesem Teil der Welt mit Millionen von UFC Fans“

sagte David Shaw, UFC Senior Vice President International and Content.

M-1 Global als Kooperationspartner an Board

Einst Rivalen und nun Kooperationspartner. Die Beziehung von M-1 und der UFC hat eine lange Vorgeschichte. Als Dana White vor vielen Jahren Fedor Emelianenko unter Vertrag nehmen wollte, kam es zwischen ihm und Fedors Manager sowie M-1 Global Boss Vadim Finkelstein nicht zu einer Einigung, was zu einem stillen Konflikt führte. Nun scheinen die beiden Organisationen doch einen gemeinsamen Nenner gefunden zu haben. M-1 wird bei der UFC Initiative für die Auswahl und Vorbereitung von Kämpfern zuständig sein.

„Zusammen wird man MMA auf ein neues Niveau bringen“

so Finkelstein.

Die Konkurrenz von M-1 Global wackelt

Es sah einige Zeit so aus, dass M-1 langsam in den Hintergrund rückt. Organisationen wie Fight Nights und ACB (Absolut Championship Berkut) hatten zuletzt immer mehr an Dominanz gewonnen. Besonders ACB gewann rasant an Größe und wurde von vielen nach der UFC und Bellator als dritte Kraft in der Welt des MMA gehandelt. Nun wackeln die beiden direkten Konkurrenten von M-1. Sowohl Fight Nights als auch ACB mussten dieses Jahr aus diversen Gründen Veranstaltungen absagen. Gerade vor kurzem strich die ACB nationale und internationale Events. Was die Gründe sind, lässt Raum für Spekulationen. Eines ist klar: M-1 Global hat im Hintergrund abgewartet und kann sich nun die Hände reiben, auch wegen der Kooperation mit der UFC.

Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt. Wir bleiben dran!

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Alex Unruh