Tierisches Treiben bei GMC 20 Berlin: Wombat Aslaner trifft auf Tiger Baal

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GMC 20: Anatolij Baal vs. Ozan Aslaner

Am 29. Juni schlägt die German MMA Championships (GMC) ihre Zelte im Berliner Tempodrom auf. Bei der 20. Auflage von Deutschlands bester MMA-Veranstaltung verspricht ein Duell animalisch zu werden, nämlich dann, wenn der sibirische Tiger Anatolij Baal auf den Paderborner Wombat Ozan Aslaner trifft. Zwei vielversprechende junge Kämpfer, die zuletzt mit Ergebniskrisen zu kämpfen hatten.

Comeback nach längerer Pause

Anatolij Baal (8-2-0-1) ist seit März 2014 professioneller MMA-Kämpfer. Der Böblinger erlebte innerhalb von zwei Jahren einen kometenhaften Aufstieg, nachdem er sieben Kämpfe in Folge gewinnen konnte. Der Shootingstar war fortan in aller Munde. Doch wie es so oft ist, können mit größeren Aufgaben auch Rückschläge folgen. Baal verlor im Mai 2016 erstmals einen Kampf. Bei GMC 9 unterlag er gegen den Düsseldorfer Leo Zulic. Eine Niederlage, die weh tat, zumal er gegen den früheren Kickboxer leicht favorisiert war. Im nächsten Kampf im Januar 2017 rehabilitierte sich Baal bei GMC 10 mit einem vorzeitigen Sieg gegen Alex Vogt.

Danach folgten im weiteren Verlauf des Jahres 2017 keine Siege mehr. Mit einem No-Contest bei ACB und einer Knockout-Niederlage gegen Djamil Chan, die er bei GMC 13 erlitt, endete sein Weg vorerst. Nach längerer Pause sollte der Sibiriantiger MMA Athlet dieses Jahr gegen Aleksandar Rakas bei GMC 19 in München kämpfen. Dieses Duell fiel nach einem Zwist zwischen Rakas und dem Veranstalter ins Wasser. Jetzt wartet mit Ozan Aslaner eine schwere Aufgabe gegen einen den besten Boxer auf dem nationalen MMA-Parkett auf ihn.

Baal gilt als schlagstarker Kämpfer mit guten Skills am Boden. Fünf seiner acht Kämpfe gewann der “Sibirian Tiger“ durch Knockout, zwei weitere durch Submission und nur einmal mussten die Punktrichter für ihn entscheiden.

Aufsteiger 2017 mit zuletzt zwei Niederlagen 

Ozan Aslaner (7-3) erlebte zu Beginn seiner Karriere ebenfalls einen steilen Aufstieg. Der Athlet von den Paderborn Wombats gewann zwischen 2015 und 2016 fünf Kämpfe in Folge überzeugend. Danach stieg er 2017 zu GMC auf. Mit Selim Agaev bekam er es gleich mit einem Filetstück der deutschen MMA-Szene zu tun. Nach einem spannenden und knappen Kampf, musste der junge Ostwestfale erstmals mit geknickten Kopf nach Hause fahren. Doch lange trauerte der jüngere Bruder von Can Aslaner nicht. Er bewies anschließend, dass man auch mit einer Niederlage gewinnen kann, nämlich die Herzen der Fans und der Organisatoren von GMC, die den Striker im gleichen Jahr bei GMC 12 und 13 aufstellten.

Mit einem KO-Sieg gegen Abdurashid Ataev und dem nachfolgenden Erfolg gegen den beinharten Polen Rafal Lewon, den der junge Paderborner nach taktischer Meisterleistung einstimmig nach Punkten bezwang, stiegen auch die Erwartungen an ihn. Bei den GMC-Veranstaltungen 16 und 18 musste der 22-Jährige dann aber Lehrgeld zahlen. Gegen die beiden Russen Anton Mor und Aleksandar Vertko, zwei Freunde aus Kaliningrad, die in Deutschland trainieren, wurden ihm nach zwei Punktniederlagen vorerst seine Grenzen aufgezeigt.

Die Kämpfe gegen die beiden Russen waren sicherlich lehrhaft und dürften Aslaner neue Ansatzpunkte im Training geschaffen haben, um in seiner Entwicklung die nächste Stufe zu nehmen. Man muss aber ehrlich sein und festhalten, dass Mor und Vertko schon längst das Zeug haben, um in einer der Top-Fünf Organisationen der Welt zu kämpfen und eine Niederlage gegen sie alles andere als eine Schande ist.

Für Aslaner, der in seiner jungen Karriere sieben von zehn Kämpfe gewinnen konnte, davon fünf vorzeitig, geht es erstmals darum, sich gegen Baal gut zu verkaufen und danach sich die Zeit zu geben, weiter zu reifen. Nicht umsonst wurde der “Wombat“ zum „“GFN Aufsteiger 2017“ gekürt, eine verdiente Auszeichnung für einen jungen Sportler, der bislang keiner schweren Aufgabe aus dem Weg ging, so wie am 29. Juni in Berlin gegen den brandgefährlichen Anatolij Baal.

Wer entscheidet das tierische Treiben 

Sowohl Baal, als auch Aslaner, wollen in Berlin in die Siegesspur zurückfinden. Im Tempodrom dürfte die Tagesform über Sieg und Niederlage eine entscheidende Rolle spielen. 

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Alp Türkmen