Robert Lau kämpft sich zur russischen MMA-Organisation M1-Global

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Robert Lau unterschreibt Vertrag bei M1-Global

Robert Lau hat es geschafft, bei einer der größten MMA Organisationen der Welt einen Vertrag zu  erhalten. Der Wittlicher wird am 29. Juni in der kasachischen Hauptstadt Nursultan bei M-1 Global kämpfen. Der Gegner steht aktuell noch nicht fest. Die Organisatoren verhandeln derzeit mit geeigneten Kandidaten.

Lau mit Arbeitssieg gegen Nsue

In seiner Heimat Wittlich konnte der Youngster zuletzt bei Integra FC vor heimischer Kulisse eine Schlacht für sich entscheiden. Er bezwang den unbequemen spanischen Routinier Felipie Nsue nach Punkten und konnte seinen Kampfrekord auf neun Siege in elf Kämpfen hochschrauben.

Nun will Lau auch den Osten erobern und sich bei der russischen MMA Organisation M1 Global einen Namen machen.

Momo Sa

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Für den Hingucker des Abends sorgten im Hauptkampf der Spanier Felipe Nsue und der Lokalmatador Robert Lau. Beim Einlauf in den Rage bebte die Halle förmlich und die Zuschauer kannten kein halten mehr. Was aber kaum jemand ahnen konnte war, dass dieses Duell enger als gedacht sein würde, denn Nsue hat bereits über 30 MMA-Profikämpfe und wollte beweisen, dass er nicht als Fallobst nach Deutschland kam. 

Es war ein spannendes Duell, das hin und her ging, sowohl am Boden als auch im Stand. Beide Kämpfer schenkten sich nicht einen Millimeter. Beide konnten harte Treffer landen. Selbst als Lau es schaffte Nsue zu mounten, gab dieser nicht auf und kämpfte sich zurück. Im Stand wusste der Spanier mit harten Jabs zu überzeugen. Lau kämpfte aber mit Verstand und holte sich mit mehreren Takedowns wichtige Punkte. Nsue versuchte Lau immer wieder mit harten Schlägen unter Druck zu setzen, doch der junge Deutsche zeigte, dass sein Kampf immer reifer wird. Zwar ließ er sich in der letzten Runde auf eine gefährliche Schlägerei ein, jedoch ohne die Kontrolle zu verlieren. Weiter suchte er den Takedown, wo er seinen Gegner am Boden gut kontrollieren konnte, aber der Spanier nicht locker ließ.

Am Ende war es für Lau trotz harter Arbeit ein verdienter Punktsieg.