Max Coga an der Schwelle zur Weltklasse – Professional Fighters League

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Professional Fighters League – Max Coga greift nach der Million

Am 7. Juni 2018 zieht einer der größten Sportsmänner Deutschlands in den “Krieg“. Gemeint ist damit der Frankfurter Max Coga, der vor der größten Aufgabe seiner Karriere steht. Im legendären Madison Square Garden in New York trifft der Frankfurter bei der Professional Fighters League (PFL) erst einmal auf den Dagestaner Timur Valiev (12-2). Ein Duell zweier Allrounder, die im Cage alles können, bei dem wir aber nur Mad Max die Daumen drücken werden.

Ausgewogener Kampfstil

Timur Valiev war schon beim PFL Vorgänger WSOF aktiv. Der Dagestaner verbindet mit seinem ausgewogenen Kampfstil die typischen Elemente des MMA im Stand und am Boden gut miteinander. Von bisher 14 Kämpfen gewann“ Lucky“, so der Kampfname des 28-Jährigen, 12, davon vier durch Knockout, zwei via Submission. Eigentlich ist Valiev im Bantamgewicht beheimatet, aber bei diesem Tournament wechselt er ins Federgewicht. Ob das die richtige Entscheidung war, wird sich in New York zeigen.  

Bis in die Haarwurzeln motiviert

Fokussiert: Max Coga

Man spürt aktuell die große Entschlossenheit von Max Coga, seit er bei der Professional Fighters League angeheuert hat. War es die Initialzündung für einen der besten Kämpfer die wir haben, den nächsten großen Schritt zu machen? Bestimmt! Sicherlich war er immer bis in die Haarwurzeln motiviert, gerade als man ihn vor einigen Jahren wegen zwei Niederlagen abgeschrieben hatte. Danach kam er stärker zurück und wartet seither auf die ganz große Karrierechance.

Die Schallmauer zum besten Ich

Und es scheint fast so, dass er die Schallmauer zu seinem besten Ich noch nicht durchbrochen hatte, denn es war niemals wichtig, der beste Max Coga zu sein, wenn es einfach nur ausreichte, besser als der Gegner zu sein. Man sah es in einigen seiner letzten Kämpfe, sinnbildlich kann man das Duell gegen Nilson Pereira nehmen, der den Frankfurter im März 2017 zu Beginn des Duells überraschen konnte. Als man dachte, Ok, dass wird ein schwieriger Abend für Max, legte er den Schalter um. Cogas Blick wurde fokussierter, seine Handlungen präziser, plötzlich lief die Maschine zwei Touren höher. Vielleicht fehlte ihm bei seinen bisherigen Niederlagen noch dieser Schalter bzw. er war zu jener Zeit einfach noch nicht dort angelangt, wo er jetzt steht, nämlich auf der Schwelle zu den besten Kämpfern weltweit in seiner Gewichtsklasse.

Ans absolute Limit gehen

Was gestern war, interessiert zudem nicht, Siege und Niederlagen sind und waren Gradmesser, um an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten, um besser zu werden. Doch es sind vor allem die großen Herausforderungen, die einen Kämpfer besser machen, die großen Kämpfe, die den Athleten weit über 100 Prozent Leistungsvermögen bringen, nämlich ans absolute Limit zu gehen.

Am Boden und im Ringen weiterentwickelt

Dass Max Coga ist im Stand sehr stark ist, muss man kaum noch jemanden erklären. Er hat sich in den letzten Jahren auch am Boden und im Ringen enorm weiterentwickelt, was ihn zu einem der ausgeglichensten Kämpfer Deutschlands macht. Aktuell steht er bei 19 Siegen aus 23 Kämpfen. Zuletzt feierte er acht Siege in Folge und man war überrascht, dass die UFC nicht beim Frankfurter angeklopft hatte.

Professional Fighters League spannend

Dass es aber nicht zwangsläufig immer UFC oder auch Bellator heißen muss, untermauert die ambitionierte Professional Fighters League, die die besten Kämpfer aus aller Welt außerhalb der UFC und Bellator zusammengetrommelt hat, um einen Champion zu finden, den sie nicht nur mit einer Million belohnen können, sondern von dem hinterher die ganze Welt des Kampfsport sprechen wird. Und die PFL bringt in einer immer gleich ablaufenden MMA Welt Leben in die Bude.

Schaut man auf die großen Organisationen, dann kämpfen die Top Stars zwei bis dreimal im Jahr, können sich dabei um einen Titelkampf bewerben. Nett, aber es läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Dabei bleibt die Spannung manchmal auf der Strecke. Ist man vor Jahren noch wegen jedem großen Event nachts aufgestanden, tut man das irgendwann nur noch, wenn die ganz Großen kämpfen. Ein Tournament ist da anders, es hat den Geist eines olympischen Boxturniers, bei dem man salopp sagen könnte: Friss oder stirb. Also wer hier in diesem halben Jahr nicht professionell lebt und an sein absolutes Limit geht, kann gleich zuhause bleiben und hat bei diesem Top Event nichts verloren.

Initialzündung für MMA in Deutschland?

Für Max Coga geht es um viel Geld, Ansehen und die große Herausforderung, sich auf einer gigantischen Bühne präsentieren zu dürfen. Um aber das alles erlangen zu können, muss der Athlet vom MMA Spirit Frankfurt nicht nur den Auftakt gegen Valiev gewinnen, sondern alle Kämpfe bis zum Ende des Jahres, um beim größten MMA Tournament der letzten Jahre am Ende die Flagge Deutschlands hochzuhalten und hoffentlich MMA hierzulande endlich den nächsten Schub zu verleihen, der als Initialzündung dienen kann. Ein bisschen eingerostet fühlen wir uns aktuell schon, deshalb bleibt uns nichts anders übrig als zu sagen: Hol die Million Max!

 

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