KSW 49: Roberto Soldic steht vor Titelverteidigung gegen Kaszubowski

ANZEIGE

KSW 49: Roberto “RoboCop“ Soldic vs. Krystian Kaszubowski 

Endlich eröffnet auch Roberto Soldic das Jahr 2019. Am 18. Mai verteidigt der 24-Jährige Düsseldorfer bei der KSW 49 in Danzig gegen den ungeschlagenen Polen Krystian Kaszubowski seinen Titel im Weltergewicht.

Soldic hasst es zu verlieren

Roberto Soldic (15-3) ist auf dem besten Wege, sich im Mixed Martial Arts zum “König von Europa“ im Weltergewicht zu krönen. Kaum ein anderer Kämpfer in der Gewichtsklasse hat so eine Schlagkraft wie der 24-jährige Düsseldorfer. Seine Linke ist auf der ganzen Welt gefürchtet und hat schon so einige seiner Gegner auf die Bretter katapultiert. “RoboCop“ bringt alles mit, um in naher Zukunft der Beste der Welt zu werden.

Soldic‘ Vita liest sich beeindruckt. Lewis Long “hingerichtet“, Boris Mankowski deklassiert und sein letzter Gegner Vinicius Bohrer dürfte nach seiner KO-Niederlage heute noch Albträume von Soldic haben. Doch da gab es auch diesen Dricus du Plessis. Der Südafrikaner schaffte es im April 2018 Soldic überraschend zu entthronen. Es sollte daraufhin im Oktober zum Rückkampf kommen. Wir besuchten Soldic damals vor dem Rückkampf während seines Trainingscamps und sahen ein unglaubliches Feuer in seinen Augen. Er hasst es zu verlieren und war ganz klar auf Vergeltung aus. Und er konnte sich seinen Titel von du Plessis mit einer beeindruckenden Leistung zurückholen. Jetzt steht der Kroate, der für die Kampfsportschmiede UFD Gym Düsseldorf kämpft, vor seiner nächsten großen Aufgabe.

Kaszubowski ungeschlagenen

Am 18. Mai tritt Soldic gegen den bis dato ungeschlagenen Krystian Kaszubowski (7-0) an. Trotz einer makellosen Siegesserie geht Kaszubowski als Außenseiter in den Kampf. Der Pole ist ein Taktiker, der starke Finisher-Qualitäten besitzt. Zuletzt konnte er drei vorzeitige Siege hintereinander einfahren, dabei u.a. Michal Michalski ausknocken.

Soldic hat nichts zu verschenken

Soldic liebt seinen Gürtel und wird ihn sicherlich nicht freiwillig hergeben. Mit einem weiteren dominanten Sieg kann er seine Ausnahmestellung in Europa zementieren.

Mittlerweile werden die Rufe seiner Fans nach der UFC immer lauter. Doch die Frage, warum Soldic noch nicht bei der UFC kämpft, ist ganz einfach beantwortet. Als Champion von KSW ist man an die Polen vertraglich gebunden. Und nebenbei erwähnt: die UFC ist nicht die einzige Veranstaltungsreihe, die ihre Kämpfer anständig bezahlt. Sonst wäre beispielsweise KSW Superstar Mamed Khalidov schon längst zu den Amis gewechselt, aber bekanntlich bezahlt KSW ihre Stars sehr gut, sodass man sich mit einem Wechsel Zeit lassen kann.

Wie es mit Soldic in Zukunft weitergeht, kann schwer vorhergesagt werden. Am 18. Mai will der “RoboCop“ erst einmal dafür sorgen, dass wieder alle über ihn sprechen werden.

SCHREIB EINEN KOMMENTAR

Momo Sa