Khalid Taha – alles andere als ein Dopingsünder!

Folge uns bei Facebook

Khalid Taha und dessen Augenentzündung

Khalid Taha – alles andere als ein Dopingsünder!

Der Warrior, Khalid Taha aus Dortmund, wurde von der USADA zu einer Sperre von einem Jahr, rückwirkend von seinem letzten Kampf aus, bestraft. Ihm wird unterstellt wissentlich gedopt zu haben. Ein Diuretikum genommen, was helfen kann, eine Schwellung zu hemmen und abzuführen.

Doch wie kam es zu dieser Einnahme?

„Es fing alles in Las Vegas an. Meine Augen entzündeten sich schlimm. Ich hatte nur noch eine Sehkraft von ca. 30% – 50%, was auch im Attest steht. Danach rannte ständig zum Arzt

und mir wurden 5 verschiedene Medikamente gegeben, doch nichts half! Erst in Deutschland bekam ich etwas, dass mir geholfen hat. Meine Augen waren so schlimm betroffen, dass ich niemals eine Freigabe erhalten hätte, die hatte ich aber schon vorher bei der UFC eingereicht hatte. Ich flog trotzdem zu meinem Kampf und als ich mich für wenige Stunden nach der Waage hingelegt hatte, schwollen meine Augen stark an. Man hätte mich niemals mit dieser Schwellung kämpfen lassen und ich konnte wenn überhaupt nur sehr verschwommen sehen. Dann habe ich von einer Arzthelferin eine Tablette gegen diese Schwellung erhalten. Nochmals, nach der Waage! Diese kannte sich scheinbar 0 aus, was ich bis dahin nicht wusste. Ich wurde bereits 15 Mal negativ getestet. Und jetzt passiert das, wegen einer Unachtsamkeit. Es ist richtig, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Doch konnte ich der USADA beweisen, dass ich nichts nahm, um meine Leistung oder sonst etwas zu steigern und vor allem NICHT wissentlich. Daher wurde ich auch nur für 1 und nicht für 2 Jahre gesperrt.“

Taha nahm die Strafe an, ein herber Schlag für ihn nach zwei beeindruckenden Siegen in der UFC.

„Es ist so unglaublich ärgerlich. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich sauber bin. Und alle die meinen, mich direkt verurteilen zu können, sollen sich erstmal die Geschehnisse anschauen. Das passiert mir nicht nochmal!“