Integra FC 15 Wittlich: Robert Lau macht einen Ausflug zu Striking-MMA

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Integra FC 15: Robert Lau vs. Nyienepock Bashirou

Am 4. April 2020 wird MMA-Kämpfer Robert Lau in Wittlich einmal mehr Teil der Kampfsportserie Integra Fighting Championship (IFC) sein. Allerdings wird der Lokalmatador nicht in seiner angestammten Disziplin Mixed Martial Arts antreten, sondern einen Ausflug zum Striking-MMA wagen. Sein Gegner wird Nyienepock Bashirou sein, ein bärenstarker Stand-Up Spezialist, der im K1 und Muay Thai seine Wurzeln hat.

Vorteil Lau beim Striking-MMA

Der Pfeil von Robert Lau zeigt unaufhaltsam nach oben. Der blutjunge MMA-Kämpfer aus Wittlich gilt als einer der talentiertesten Kämpfer im Halbschwergewicht. Im MMA konnte Lau in seiner Karriere bislang 10 von 13 Kämpfen gewinnen, davon sechs durch Knockout und drei weitere durch Submission. Jetzt will der Shootingstar sich beim Striking-MMA austoben und seine Stand-Fähigkeiten gegen einen echten Spezialisten testen. Seine guten Submission-Qualitäten am Boden sind damit nicht gefragt, vielmehr muss er zeigen, was er in Puncto Kicks, Knie und Fäuste auf dem Kasten hat, wenn er einem reinen Stand-Kämpfer gegenübersteht. Würfe, Takedowns, Clinchen und Submission im Stand sind allerdings auch beim Striking-MMA erlaubt. Ein kleiner Vorteil für Lau.

MMA ohne Bodenkampf

Gekämpft wird mit MMA-Handschuhen, sodass bei harten Treffern mehr Schaden angerichtet werden kann. So können wie in den Anfängen vom klassischen Mixed Martial Arts wieder reine Spezialisten verschiedener Kampfsportarten einen kleinen Ausflug wagen und ihre Fähigkeiten gegen Kämpfer anderer Disziplinen testen. Gewinner dabei sind einmal mehr die Zuschauer, vor allem jene, die keine Lust auf ewig lange Bodenkämpfe haben. Denn geht ein Kämpfer nach einem Takedown zu Boden, kann er aufstehen und den Kampf wieder im Stand fortsetzen. Reine MMA-Kämpfer, die in der Regel Allrounder sind, haben die Möglichkeiten einen Kampf auch im Stand durch eine Technik zu beenden, zum Beispiel mit einer Guillotine oder mit Takedowns wichtige Punkte zu sammeln.

The Tank geht permanent vorwärts

Auch wenn Robert Lau aufgrund seiner sehr guten MMA-Skills einen Vorteil gegenüber seinem kommenden Gegner hat, muss er sich gegen den Spezialisten Nyienepock Bashirou extrem vorsehen, der nichts anderes als seine knallharten Fäuste, Knie und Kicks trainiert. Der Kampfname von Bashirou “The Tank“ ist zudem ein Hinweis auf dessen Kampfstil. Das Kraftpaket geht permanent nach vorne und ist immer in der Lage, seine Gegner mit Fäusten, Knie oder Kicks auszuknocken.

Vorteile, Nachteile und Balance

Es wird spannend zu sehen sein, wie Lau seine Vorteile ausnutzen und Nachteile kompensieren kann, was natürlich auch für Bashirou gilt, der schnell die richtige Balance finden muss, um gegen den MMA-Kämpfer bestehen zu können.

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