GMC 24 München: Trabelsi und Aksu im deutsch-österreichischen Duell

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GMC 24 München: Gokhan Aksu vs. Mohamed Sadok Trabelsi

Am 7. März gastiert im Münchener Audi Dome die deutsche MMA-Organisation GMC mit der insgesamt 24. Auflage. Im Fokus stehen einige Kracher, darunter auch das deutsch-österreichische Top-Duell zwischen Mohamed Sadok Trabelsi und Gokhan Aksu

Noch nie vorzeitig besiegt worden

Mohamed Sadok Trabelsi (9-4) vom Team Munich MMA ist ein namhafter Kämpfer aus München, der mit seinen erst 23 Jahren im Kampfsport mehr erlebt hat, als mancher Haudegen jenseits der 30. Schon 14 Kämpfe hat “Momo“, wie er von Familie, Freunden und Fans gerufen wird, auf dem Buckel.

Er gewann neun Kämpfe, davon vier durch Knockout, einen durch Submission und vier weitere nach Punkten. Die vier Niederlagen in seiner Vita werden den ehrgeizigen jungen Kämpfer sicherlich ärgern, die er hauptsächlich gegen namhafte Kämpfer wie Marcel Grabinski, Mert Özyildirim oder Sascha Sharma erlitt, aber nie vorzeitig, sondern immer nach großer Gegenwehr nach Punkten.

Ja, der 1,80 Meter große Athlet ist ein zäher junger Mann, der immer bis zur letzten Patrone alles gibt. Trabelsi zeichnet vor allem seine gefürchteten Muay Thai-Skills aus, die eine Augenweide für die Zuschauer sind und ein Alptraum für manchen Gegner. Ob er auch den “Abinator“ damit beeindrucken kann?

KO-Maschine aus Österreich

Gokhan Aksu (7-3-1) vom Kaiser Gym aus Tirol gehört sicherlich zu den stärksten Kämpfern Österreichs, der auch in Deutschland kein unbekannter ist. Der “Abinator“ wird für seine harten Fäuste gefürchtet, mit denen er schon sechs Kontrahenten in den Käfigstaub schicken konnte. Doch das Kraftpaket aus dem schönen Tirol hatte 2013 einen schwierigen Start in die MMA-Karriere erlebt.

Drei Niederlagen in vier Kämpfen waren definitiv zu viel und vorerst blieb er nach dem schwachen Karriere-Auftakt unterm MMA-Radar. Doch Aksu ist ein willensstarker Kämpfer, so fand der schlagstarke 28-Jährige mit türkischen Wurzeln immer besser in die Spur und machte das Siegen zu seinem Hobby.

Zwar folgte 2017 auf Malta noch einmal eine unglückliche Niederlage, doch die wurde schnell abgehakt und Gegner für Gegner aus dem Weg geräumt. Der hart erarbeitete Erfolg öffnet ihm nun am 7. März die Tür zur GMC. 

Paarung mit Knallpotential

Die Kombination der beiden Kämpfer macht aus diesem Match eine Paarung mit echtem Knallpotential. Zwei Männer, die sich gerne im Stand messen, dürften jedem Zuschauer gefallen.

Der “Abinator“ wird Trabelsi alles abverlangen aber gleichzeitig dürfte der Münchener die bislang schwerste Aufgabe für Aksu werden werden, zumal Trabelsi die Reichweitenvorteile auf seiner Seite hat.

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