UFC 228 – Yair Rodriguez gegen Zabit Magomedsharipov?

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Yair Rodriguez gegen Zabit Magomedsharipov?

Das Durcheinander bei Yair Rodriguez, der schon länger geplant gegen Zabit Magomedsharipov antreten sollte, scheint endlich ein Ende zu haben. Nachdem die beiden Kämpfer zuerst bei der UFC 227 gegeneinander kämpfen sollten, gab die UFC plötzlich bekannt, den jungen Mexikaner gefeuert zu haben. Der Grund dafür war, dass Rodriguez den Kampf gegen Magomedsharipov abgelehnt haben soll. Bereits zuvor hatte der 25-jährige Lateinamerikaner einen Kampf gegen Ricardo Lamas ebenfalls abgelehnt. Dieses Verhalten wollte die UFC anscheinend nicht mehr dulden und trennte sich kurzerhand von Rodriguez.

McGregor und Diaz mit Freibrief?

Zum Vergleich: Die beiden exzentrischen Superstars Conor McGregor und Nate Diaz, die nahezu jeden Kampf ablehnen und ihren Arbeitgeber, die UFC, nicht selten brüskieren, scheinen dagegen eine Art Freibrief zu besitzen. Das Problem ist, dass die weltgrößte MMA Organisation von ihren beiden großen Stars abhängig ist. Beide besitzen eine große Fanbase und garantieren dem Wirtschaftsunternehmen UFC hohe Pay-per-View Einnahmen. Ein Status, von dem Rodriguez noch weit entfernt zu sein schien. Doch nun scheint es eine überraschende Wende zu geben.

Doch eine zweite Chance für Rodriguez?

Nun kursieren Gerüchte, dass die beiden Athleten in baldiger Zukunft aufeinandertreffen sollen. Laut dem ESPN Insider Brett Okamoto soll Rodriguez dem Kampf gegen den gefürchteten Dagestaner zugestimmt haben. Die beiden aufstrebenden Fighter sollen sich nun bei der UFC 228 im September den Käfig teilen.

Taekwondo-Schwarzgurt sehr populär

Rodriguez startete seine UFC Karriere im Jahr 2014 bei der Show “The Ultimate Fighter“. Im Anschluss gewann “El Pantera“ fünf Kämpfe in Folge. Bei der UFC 211 traf Rodriguez bei seinem letzten Kampf im Mai 2017 auf Frankie Edgar und musste etwas unglücklich seine erste Niederlage einstecken. Nicht desto trotz wurde der Mexikaner als die Nummer 11 im Federgewichtsranking der UFC gelistet. Durch seine spektakulären Kicks wurde der Taekwondo-Schwarzgurt sehr populär und zog durch seine Herkunft das Interesse der großen mexikanischen Minderheit in den USA auf sich.

Wushu-Sanda Power aus Dagestan

Aufsehenerregend war auch der Start von Magomedsharipov in der UFC. Seit seinem ersten Auftritt im September 2017, gewann der ehemalige ACB Federgewichtschampion alle seine UFC Kämpfe spektakulär. Denn auch der 27-jährige Athlet aus dem kaukasischen Teil Russlands verfügt durch seinen Wushu-Sanda Background über ein ausgefallenes Arsenal an Beintechniken. Nach seinem letzten Kampf im April gegen Kyle Bochniak, forderte “ZaBeast“ Rodriguez heraus.

Kampf der Stile

Sollten die beiden Striker nun doch aufeinandertreffen, können sich besonders die Fans von Standkämpfen auf ein Feuerwerk freuen. Wushu-Sanda gegen Taekwondo – ein Duell der Stile!

Wer wäre der Favorit? ZUR DISKUSSION 

Alex Unruh