Berlin, Berlin, Max Coga fährt zu GMC nach Berlin!

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GMC 20: Mad Max Coga kämpft gegen „Frankenstein“!

Letztes Jahr konnte Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt im DFB Pokalfinale in Berlin den übermächtigen FC Bayern München bezwingen und die begehrte Trophäe mit nach Hessen nehmen. Damit meldete sich die „Diva vom Main“ nach langjähriger Abstinenz auf dem internationalen Parkett zurück. Und auch dieses Jahr wird Frankfurt bei einem großen Sportereignis in der Bundeshauptstadt vertreten sein, nämlich dann, wenn Max Coga nach Berlin reist, aber nicht um sich international anzubiedern. Das ist dem hoch veranlagten Athleten von der Kämpferschmiede MMA Spirit vergangenes Jahr in den USA bei der Professional Fighters League (PFL) mit Bravour schon gelungen.

GMC holt Coga zurück nach Deutschland

„Mad Max“ geht den umgekehrten Weg von der internationalen Bühne zurück nach Deutschland, wo er am 29. Juni 2019 erstmals bei GMC antreten wird, einer Organisation, die sich in den letzten Jahren mit Beharrlichkeit und Loyalität zu langjährigen Partnern, zu einer der besten europäischen Mixed Martial Arts Organisationen entwickelt hat. Es spricht für die deutsche MMA-Eventreihe, dass mittlerweile einige nationale Kämpfer, die nahezu in aller Welt kämpfen könnten, die heimische Bühne für sich wiederentdeckt haben.

Mit Stephan Pütz kehrte vergangenes Jahr schon Cogas Teamkollege vom russischen UFC-Pendant M1 Global, nach Deutschland zurück. Und es verwundert kaum, dass sich der „T800“, so der Kampfname von Pütz, aktuell GMC Champion im Halbschwergewicht nennen darf. Ein Titelkampf wäre sicherlich auch im Ansinnen von Coga, der in Deutschland den Titel im Federgewicht von Superior FC hält.

Coga kehrte immer stark zurück

Max Coga (20-6) hat in seiner Karriere 26 Kämpfe absolviert und davon 20 für sich entschieden. Als einer der besten Kämpfe in Deutschland gilt dabei sein Duell gegen Lom-Ali Eskijew, gegen den der 29-Jährige vor mehr als fünf Jahren zum Rückkampf antrat und eine spektakuläre Schlacht für sich entscheiden konnte. Es folgten auch einige sportliche Rückschläge im Leben des Frankfurters, die ihn aber immer stärker zurückkommen ließen und den von Kämpfern immer wieder gerne genutzten Spruch „Ich komme stärker zurück“ mit Inhalt füllen konnte.

Den letzten Kampf verlor Coga im Oktober 2018 beim PFL Turnier gegen Lance Palmer, dem späteren Gewinner des gesamten Turniers und einer Million Dollar Preisgeld, nach Punkten. Dabei hatte der Frankfurter auch die Chance, den Kampf selbst zu gewinnen und hätte mit Palmer um ein Haar auch den großen Turnierfavoriten aus dem Weg geräumt. Diese Niederlage macht den Frankfurter umso gefährlicher, denn er wird alles daran setzen, den kommenden Kampf zu gewinnen und einen guten Einstand bei GMC zu feiern. 

Frankensteins Wundertüte

In Berlin bekommt es Max Coga mit dem Franzosen Damien Lapilus (16-12-1-2) zu tun. Der aus Paris stammende Kämpfer ist in seinem Leistungsniveau eine wahre Wundertüte. Mit allem ausgestattet was das Kämpferherz begehrt, könnte der “MMA Globetrotter“ von der MMA Factory Paris weltweit bei jeder großen Organisation kämpfen.

Es gibt da aber auch einige Defizite an “Frankenstein“, der in seiner Karriere elfmal vorzeitig verlor und dabei einige Schwachstellen offenbarte, die Cogas Team bekannt sein dürften. Lapilus war auch schon einmal bei GMC dabei. Am 16. Dezember 2017 gewann er in Düsseldorf bei GMC 13 gegen den Berliner Vlado Sikic vorzeitig durch Submission. Am Boden ist der Franzose am stärksten. Er gilt als dynamischer Grappler mit einer guten Technik. Trotzdem muss man auch im Stand aufpassen, denn die Kämpfer der MMA Factory sind dafür bekannt, auch das Einmaleins des Kickboxens zu beherrschen.

Max Coga der Treue

Seinem Heimat-Gym MMA Spirit Frankfurt ist Coga immer treu geblieben, was das Besondere am Menschen Max Coga ist, der nämlich für Ruhm und Ehre nicht diejenigen zurücklässt, die ihm seine Karriere mit ermöglichten. Aber warum sollte man im Kreise von Athleten wie Daniel Weichel, Stephan Pütz, dem ehemaligen Weltklasseringer Saba Bolaghi oder dem früheren Fußballprofi Christian Eckerlin von etwas anderem träumen?

In der Vita des Sympathieträgers Coga fehlen vielleicht ein paar Einsätze bei der UFC, aber sicherlich wird er sich nicht für ein „Taschengeld“ an die weltgrößte MMA Organisation verkaufen, denn dafür ist der Name Coga nicht nur in Deutschland zu groß, um ihn in Übersee im besten Alter als Warm-up für die Stars zu verheizen. Dafür ist auch der weltweite Wandel im MMA zu groß. Immer mehr finanzstarke Eventreihen schießen wie Pilze aus dem Boden, die für Shows starke Kämpfer suchen, dabei immer stärker in Deutschland zugreifen. Da kommt man am Frankfurter eben nicht vorbei.

Die nächste Story wird geschrieben

Für GMC und Berlin ist Max Coga ein großer Gewinn. Wer nur einen Kampf mit ihm schon erlebt hat, weiß auch, dass er nicht nur einfach kämpft, sondern Geschichten im Käfig erzählt, die man als Fan nie mehr vergisst und bis heute immer wieder gerne ins Gedächtnis ruft. Die nächste Story trägt diesmal den Titel „Berlin, Berlin, Max Coga fährt zu GMC nach Berlin!“. Es wird spannend sein zu erleben, wie er seine letztjährige Niederlage verkraftet hat und ob er die Bestie „Frankenstein“, also diesen Franzosen Damien Lapilus, erlegen kann.

Hut ab, GMC!

Man muss auch vor GMC den Hut ziehen. Die beiden Organisatoren Deniz Haciabdurrahmanoglu und Özan Altintas haben über ein Jahrzehnt ihre Eventreihe weltweit bekannt gemacht und gehören mittlerweile im europäischen MMA zu einer der besten Adressen überhaupt.

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