Anthony Joshua kann sich einen Kampf in der UFC vorstellen

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Kämpft Anthony Joshua bald in der UFC

Vor nicht allzu langer Zeit, hatten wir darüber berichtet, dass UFC Präsident Dana White Verhandlungen mit Anthony Joshua aufnehmen wird, um den Schwergewichtsweltmeister im Boxen in die UFC zu lotsen. Hier zum Beitrag Nach dem die Gespräche mittlerweile stattgefunden haben, steigt die Spannung immer weiter. Grund für Spekulationen gibt allen voran Joshua selbst. Der momentan beste Boxer im Schwergewicht schließt tatsächlich einen Kampf im berühmt-berüchtigten Oktagon nicht aus. In der bekannten Late-Night-Show “Conan“ von Conon O’Brien, äußerte sich der Brite über einen möglichen Auftritt in der UFC.

Es ist nur ein weiterer Kampf

„Es geht nicht nur ums Geld. Wenn die Leute es wollen und ich es in meinem Herzen fühle, dass es die richtige Entscheidung ist, warum nicht? Es ist nur ein weiterer Kampf.“

Der 28-jährige Boxweltmeister verfügt über einen makellosen Rekord von 21 Siegen in der gleichen Anzahl von Kämpfen, davon 20 durch Knockout. Die spannende Frage die sich momentan allen stellt: Reichen die boxerischen Skills von Joshua alleine aus, um im Mixed Martial Arts, also den Gemischten Kampfkünsten, mitzuhalten? Der Sohn nigerianischer Einwanderer gibt sich gelassen, denn er ist der Meinung, dass wenn es wirklich soweit kommen sollte, er sich dementsprechend vorbereiten würde.

„Ich müsste trainieren. Ich würde es nicht nur für einen Gehaltsscheck machen, denn dieser Kampfsport ist ein ernsthafter Sport. Gehirnerschütterungen, gebrochene Rippen und so weiter. Also muss ich es ernst nehmen. Warum das Geld verdienen, wenn du es nicht genießen kannst?“

Reizvoll aber auch gefährlich

Die Frage die sich uns stellt: Wollen wir das wirklich sehen? Bei Conor McGregor, der ein exzellenter Standkämpfer im MMA ist, war es eine leichte Umstellung hin zum Boxen, immerhin ist der Faustkampf eine sehr wichtige Teildisziplin von Mixed Martial Arts. Für einen Boxer ohne Kenntnisse im Ringen und Kickboxen sieht die Welt schon etwas anders aus. Alleine die Kicks ans Schienbein oder an die Oberschenkel sind für einen ungeübten Kämpfer sehr schmerzhaft. Dann kommt noch der komplizierte Bodenkampf dazu. Einen erfahrenen MMA Kämpfer als Laie auf den Boden zu bekommen, ist extrem schwer, aber dann auch noch zu kontrollieren, nahezu unmöglich, denn das beherrschen nur Grappling-Spezialisten. Ein gewisser Reiz ist sicherlich da, aber auch die Sorge um die Gesundheit von Joshua, wenn er beispielsweise einem Stipe Miocic gegenüberstehen würde. Boxen alleine reicht im Käfig eben nicht aus. 

Wollt Ihr ihn im Käfig sehen und wenn ja, hat Joshua überhaupt eine Chancen?

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Alex Unruh